Nach dem Brand im ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja wird den Menschen – vor allem entlang der niederösterreichischen Nordgrenze – wieder klar: Die atomare Gefahr ist nicht (weit) weg – im Gegenteil: Dukovany baut aus, und zwar um die doppelte Kapazität als geplant! Zusätzlich ist im Nachbarland auch eine Debatte um Atommüll-Endlager im Laufen.
Die Dampfwolke des AKW Dukovany zeichnet sich vom Weinviertel bei bestimmten Wetterlagen bedrohlich am Horizont ab. Die vier Reaktoren (es wird auf 6 aufgestockt) liegen schließlich nur 32 Kilometer von der Grenzstadt Laa an der Thaya entfernt, im Waldviertel: das Pendant Temelin.
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