Coach Regi van Acker und sein Team empfangen heute (14.30) Aufsteiger Voitsberg. Der Belgier sieht zwar viel Euphorie beim Gegner, aber sein Team dennoch im Vorteil. Vor Übermut warnt er jedoch.
Beim Ligastart bei Sturm II in Gleisdorf, wo Bregenz bei katastrophalen Platzbedingungen nur 0:0 gegen die jungen Grazer spielte, kamen die Landeshauptstädter noch nicht auf Touren. Mittlerweile wurde Gleisdorf die Stadionzulassung entzogen. Zu spät für Bregenz, aber die dürfen heute sowieso daheim auf perfektem Untergrund im eigenen Stadion ran – zu Gast ist Aufsteiger Voitsberg, der mit einem 1:2 daheim gegen Amstetten in die erste Zweitligasaison startete.
„Wir haben sie analysiert, da ist noch viel von der Aufstiegseuphorie da“, warnt Coach Regi van Acker, „aber bei allem Respekt, dieses Spiel sollten wir gewinnen können.“ Die Steirer bauen hauptsächlich auf regionale Talente, die es bei den Bundesligisten Sturm, GAK und Hartberg nicht schaffen. Mit Jakob Jantscher (35) haben sie aber im Sommer einen Bombentransfer getätigt.
Ein gutes Gefühl geben
Die Wichtigkeit der Partie ist dem belgischen Trainer und der Mannschaft jedenfalls bewusst. „Nicht nur für uns, sondern vor allem auch für das Publikum. Wir wollen unseren Fans ein gutes Gefühl geben – und selbst natürlich den ersten Saisonsieg einfahren.“ Von Übermut solle sich sein Team aber nicht leiten lassen, erklärt Van Acker. „Wir müssen ruhig bleiben. Nicht alles nach vorne werfen und in Konter laufen.“
Gute Nachricht: Stürmer Renan, der im Sommer aus Dornbirn in die Landeshauptstadt gewechselt war, steht erstmals nach seiner Verletzung im Kader.
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