Nach monatelangen Straßenkämpfen zwischen jugendlichen Migrantenbanden in Wien, deren blutige Höhepunkte am Meidlinger Bahnhof und in der Brigittenau stattfanden, haben nunmehr Syrer und Tschetschenen angeblich Frieden geschlossen.
EINERSEITS sollten wir uns alle wohl freuen, wenn jugendliche Muslime – seien sie nun bereits in Wien geboren oder erst jüngst als „unbegleitete Minderjährige“ zu uns gekommen – beschließen, ihre Springmesser und Revolver doch besser zu Hause zu lassen.
ANDERERSEITS ist besagter Friedensschluss ein höchst bedenklicher Vorgang. Dies deshalb, da damit das Gewaltmonopol des Staates und auch die unbedingte Gültigkeit unserer Rechtsordnung und die Kompetenz ihrer Institutionen schlichtweg ignoriert werden.
Hierzulande ist nämlich die Exekutive verantwortlich für Gewaltlosigkeit auf den Straßen! Und für Konflikte zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen sind die Gerichte aufgrund der österreichischen Gesetze zuständig – nicht die Scharia und auch nicht irgendwelche islamischen Ältestenräte.
Und wenn in dem Text dieses höchst bedenklichen „Friedensvertrages“ steht, man strebe „Harmonie in unserer Heimatstadt Wien“ an, wird sich wahrscheinlich manch gelernter Österreicher fragen, ob dies auch noch seine Heimatstadt ist.
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