„Krone“-Kommentar

Seltsamer Wiener Migranten-Frieden

Kolumnen
08.08.2024 11:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach monatelangen Straßenkämpfen zwischen jugendlichen Migrantenbanden in Wien, deren blutige Höhepunkte am Meidlinger Bahnhof und in der Brigittenau stattfanden, haben nunmehr Syrer und Tschetschenen angeblich Frieden geschlossen.

EINERSEITS sollten wir uns alle wohl freuen, wenn jugendliche Muslime – seien sie nun bereits in Wien geboren oder erst jüngst als „unbegleitete Minderjährige“ zu uns gekommen – beschließen, ihre Springmesser und Revolver doch besser zu Hause zu lassen.

ANDERERSEITS ist besagter Friedensschluss ein höchst bedenklicher Vorgang. Dies deshalb, da damit das Gewaltmonopol des Staates und auch die unbedingte Gültigkeit unserer Rechtsordnung und die Kompetenz ihrer Institutionen schlichtweg ignoriert werden.

Hierzulande ist nämlich die Exekutive verantwortlich für Gewaltlosigkeit auf den Straßen! Und für Konflikte zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen sind die Gerichte aufgrund der österreichischen Gesetze zuständig – nicht die Scharia und auch nicht irgendwelche islamischen Ältestenräte.

Und wenn in dem Text dieses höchst bedenklichen „Friedensvertrages“ steht, man strebe „Harmonie in unserer Heimatstadt Wien“ an, wird sich wahrscheinlich manch gelernter Österreicher fragen, ob dies auch noch seine Heimatstadt ist.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kolumnen
08.08.2024 11:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung