Auf Schloss Tabor im südburgenländischen Neuhaus am Klausenbach, neben Mörbisch zweite Spielstätte unter Alfons Haiders Generalintendanz, ging die Premiere von „Im weißen Rössl“ über die Bühne. Der Operettenhit strahlte trotz Regeneinfalls in knallbunter Kulisse.
Das burgenländische Schloss Tabor ist nun Schauplatz des Benatzky-Operettenhits „Im weißen Rössl“. Blickfang ist die knallbunte Kulisse samt dem ins Planschbecken verfrachteten Wolfgangsee und einem violett blinkenden Schafberg, aus der Ideenschmiede von Bühnenbildner Stephan Prattes („I am from Austria“, „Falco“), der hier sein Regiedebüt gibt:
Da ist allerdings noch Luft nach oben (wie bei den aufblasbaren Bäumen, die im Lauf des Abends eingehen) – vor allem in Sachen Tempo, Dynamik und Personenführung: Da kommt das Rössl dann und wann aus dem Trab. Ein spielfreudiges Ensemble, allen voran Martin Bermoser als verliebter Leopold, Lukas Karzel als bestens gestimmter Dr. Siedler und Markus Störk als gar zu überzeichneter Sigismund, gibt ihm aber – allen Regenschauern am Premierenabend zum Trotz – immer wieder die Sporen. Ein nettes Revuetheater, ideal für einen lauen Sommerabend, das an den Sonntagen beim „Sing Along“ Mitsing-Gelegenheit bietet.
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