5.000 Euro Kaution wurden für jeden der beiden Spiele-Entwickler bezahlt, bevor sie nach 128 Tagen endlich aus der Haft auf der Insel Limnos entlassen wurden. Zuvor hatte der tschechische Präsident Vaclav Klaus seinen griechischen Amtskollegen Karolos Papoulias darum gebeten, den Fall rund um die beiden Spiele-Entwickler besonders gründlich prüfen zu lassen (siehe Infobox).
Wegen Fotos: Verdacht auf Militärspionage
Die griechischen Behörden hatten die beiden Spiele-Entwickler vor rund vier Monaten wegen des Verdachts auf Militärspionage festgenommen. Tatsächlich hatten Buchta und Pezlar offenbar militärische Einrichtungen auf der Insel Limnos fotografiert – als Anregung für ihren Arbeitgeber und die Designer des kommenden Taktik-Shooters "Arma 3".
Die beiden Entwickler sind inzwischen nach Tschechien zurückgekehrt. Zur Gänze ausgestanden ist das Drama um die beiden Männer allerdings noch nicht. Auch wenn sie auf Kaution frei und zurück in ihrer Heimat sind, steht der Prozess gegen sie noch an, berichtet der Game-Blog "Kotaku".
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