Aufregung rund um die Wiener Bahnhöfe Ottakring und Hernals. Die Bundesbahnen reagieren so auf wiederkehrende Schmutzfinken.
Die Bahnhöfe in Ottakring und Hernals haben in ihrer Geschichte ja sicher schon einiges erlebt. Was sich hier seit einigen Wochen abspielt, ist aber wahrlich ein Trauerspiel.
Blase richtet sich nicht nach Öffnungszeiten
Zur Vorgeschichte: Bei der „Krone“ häufen sich seit einigen Tagen die Beschwerden. Ein Anrufer: „Die Toiletten in den Bahnhöfen sind gesperrt und haben jetzt Öffnungszeiten. Die Blase meines Sohnes richtet sich aber nicht nach den Öffnungszeiten der ÖBB.“
Schmutzfinken kommen nach Mittagessen
Wir haben bei den Bundesbahnen nachgefragt. Was steckt hinter diesen Maßnahmen? Bei den ÖBB bestätigt man: „Die WC-Anlagen an den Bahnhöfen werden jeden Tag ab 14.15 Uhr versperrt, da es gerade in den Nachmittagsstunden zu mutwillig verursachten Verschmutzungen sowie mehreren Vandalismusvorfällen kam. Deshalb sahen wir uns gezwungen, die Sanitäranlagen früher zu schließen.“ Warum es ausgerechnet nach dem Mittagessen immer wieder zu solchen unappetitlichen Vorkommnissen kam, ist aktuell noch Zentrum von Ermittlungen. Sind es Pendler nach der Arbeit oder eventuell Langschläfer?
Enger Kontakt mit der Polizei
Anhaltspunkte zu den Tätern oder den Hintergründen gebe es aktuell noch nicht. „Wir sind in engem Austausch mit der Polizei“, so die Sprecherin. Die Bundesbahnen bitten um Verständnis der Fahrgäste, „wir bedauern die Unannehmlichkeiten und empfehlen Fahrgästen, die Toiletten in den Zügen zu nutzen“.
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