Hoher Wellengang
Tote und Vermisste bei Schiffsunglück auf Atlantik
Bei einem Schiffsunglück in der Nähe der Falklandinseln sind mindestens neun Seeleute ums Leben gekommen. Vier weitere Besatzungsmitglieder des Fischereischiffs werden noch vermisst. „Argos Georgia“ war am Montag voll Wasser gelaufen und gesunken.
Die Ursache ist bisher nicht geklärt. Das Unglück ereignete sich mehr als 300 Kilometer östlich von Stanley, der Hauptstadt der Falklandinseln. Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet vor der Atlantikküste Argentiniens.
Hier sehen Sie ein Foto von dem Schiff.
Die 27 Besatzungsmitglieder schafften es auf Rettungsflöße, mussten aber bei rauen Bedingungen auf See ausharren, während nach ihnen gesucht wurde. Mindestens neun von ihnen kamen dabei ums Leben, 14 konnten bei heftigem Wind und hohem Wellengang gerettet werden. Vier weitere Seeleute werden noch vermisst.
Internationale Besatzung
Die Besatzung ist international. So sind unter den Toten und Vermissten jeweils zwei Spanier, weitere Seeleute kommen aus Russland, Indonesien, Peru und Uruguay. Das Schiff „Argos Georgia“ fährt unter der Flagge des britischen Überseegebiets St. Helena und gehört dem norwegischen Fischereiunternehmen Ervik Havifske.








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