Geförderte Naturschutzflächen und Renaturierungsprojekte standen beim Besuch von Leonore Gewessler im Naturpark Rosalia-Koglberg im Fokus.
Der jüngste burgenländischen Naturpark, der 13 Gemeinden im Bezirk Mattersburg umfasst, ist mit seiner großen Vielfalt an kleinstrukturierten Lebensräumen wie Weingärten, Streuobstwiesen, Hecken, Waldsäumen und Feuchtgebieten auch wertvoller Lebensraum für die Artenvielfalt, beispielsweise die seltene Zwergohreule. Es sei wunderbar zu sehen, dass Bewirtschaftung, Naturschutz und Biodiversität Hand in Hand gehen können, zeigte sich Gewessler begeistert.
Mit insgesamt 80 Millionen Euro werde die Erhaltung und Einrichtung solcher Flächen durch den Biodiversitätsfonds des Bundes gefördert, betonte die Ministerin. Der Naturpark sei auch ein Beispiel, wie die Grüne-Klubchefin Anja Haider-Waller betonte, dass es sehr wohl möglich sei, über Partei- und Gemeinde- sowie ideologische Grenzen hinweg etwas richtig Gutes zu schaffen – für die Menschen in der Region und für die Natur. „Diese Artenvielfalt zu erhalten, zu pflegen und zu fördern ist und ein besonderes Anliegen“, so auch Naturpark-Geschäftsführerin Marlene Hrabanek-Bunyai.
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