Die Lawine war kurz vor 15.30 Uhr abgegangen. Der Einsatz gestaltete sich für die Bergretter schwierig. Wegen der extremen Lawinengefahr war die Situation äußerst gefährlich. Insgesamt waren 18 Bergretter und drei Hundeführer in dem Gebiet im Einsatz.
Weil ein Hubschrauberflug wegen der schlechten Wetterbedingungen zunächst nicht möglich war, stiegen die Bergretter mit Skiern in das Gebiet auf. Die Leiche des Verunglückten wurde nach der Bergung von den Bergrettern ins Tal gebracht.
Die Lawinengefahr war am Samstag in Tirol gebietsweise auf Stufe "4" der fünfteiligen Gefahrenskala angestiegen. Speziell im Osten des Landes sorgten die intensiven Niederschläge und der stürmische Höhenwind ungünstige Verhältnisse.
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