Mehrere Tote
Israels Armee: Terroristen in Schule getroffen
Am Dienstag sind bei israelischen Angriffen im Gazastreifen erneut viele Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Khan Younis im Süden wurden Zelte getroffen. Die israelische Armee teilte mit, „Terroristen“ in einer UNRWA-Schule in der Gegend von Nuseirat angegriffen zu haben.
Diese hätten zahlreiche Attacken auf Soldatinnen und Soldaten im Gazastreifen geleitet und geplant. Um den Schaden von der Zivilbevölkerung abzuwenden, seien entsprechende Schritte unternommen worden, hieß es aus Israel. Bei dieser Gelegenheit wurde der Hamas erneut vorgeworfen, zivile Einrichtungen völkerrechtswidrig als Stützpunkte oder Schutzschilde zu missbrauchen.
Kommandant angegriffen
Darüber hinaus soll ein Kommandant einer Marineeinheit des Palästinensischen Islamischen Jihads (PIJ) aus der Luft angegriffen worden sein. „Wir prüfen die Berichte, wonach infolge des Angriffs mehrere Zivilisten verletzt wurden“, teilte das israelische Heer mit. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Die Armee hat eigenen Angaben nach bereits am Montag 40 Ziele im Gazastreifen aus der Luft angegriffen, darunter Scharfschützen- und Beobachtungsposten sowie militärische Anlagen der Hamas. „Im Laufe des vergangenen Tags eliminierten die Truppen Terroristen“, hieß es zum Einsatz in Rafah.
Hälfte der Hamas ausgeschaltet?
Das israelische Militär berichtete, die Hälfte der Hamas-Militärführung ausgeschaltet zu haben. 14.000 Kämpfer seien seit Beginn des Einsatzes getötet oder gefangen genommen worden. Insgesamt kamen seit Kriegsbeginn fast 39.000 Menschen im Gazastreifen ums Leben, fast 90.000 wurden verletzt. Bei diesen Angaben wird nicht zwischen Zivilpersonen und Kämpferinnen sowie Kämpfern unterschieden.
In den vergangenen 24 Stunden wurden laut Hamas mindestens 49 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet, unter anderem bei dem Luftangriff auf die vom Hilfswerk UNRWA betriebene Schule.












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