Mo, 10. Dezember 2018

Reichlich Stoff

12.12.2012 08:24

Abenteuerliches Leben von McAfee soll verfilmt werden

Das abenteuerliche Leben des in Guatemala festgenommenen Software-Pioniers John McAfee soll verfilmt werden. Die kanadische Produktionsfirma Impact Future Media habe die Filmrechte an der Lebensgeschichte des 67-Jährigen erworben, berichtet das Branchenblatt "Hollywood Reporter".

Der Deal sei vor einer Woche über McAfees Vertrauten Chad Essley gelaufen. Essley ist einer der Herausgeber des Blogs des US-Millionärs "Who is McAfee?". Dort war am Mittwoch auch zu lesen, dass McAfee laut einem richterlichen Beschluss zu Unrecht in Guatemala festgenommen wurde. Er solle daher noch am Donnerstag auf freien Fuß gesetzt werden, zudem gehe man davon aus, dass ihm die Rückreise in die USA gestattet werde, hieß es.

McAfee war vergangene Woche in Guatemala festgenommen worden, nachdem er illegal auf der Flucht aus Belize in das mittelamerikanische Land eingereist war. Die Polizei Belizes will ihn wegen des Mords an dessen Nachbars Gregory Faull vernehmen. Der US-Amerikaner beteuerte seine Unschuld. Er suchte politisches Asyl in Guatemala, weil er angeblich von Belizes Regierung verfolgt werde. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

John McAfee ist ein amerikanischer Programmierer, nach dem das 1987 gegründete Unternehmen McAfee und die gleichnamige Virenschutzsoftware benannt ist. Als einer der ersten Virenjäger in der Geschichte der Computerbranche und Erfinder eines der allerersten Virenprogramme, scheffelte McAfee Millionen, die er nach dem Börsengang seines Unternehmens 1999 für einen Ausstieg nach Belize nutzte.

Hier soll er ein paradiesisches Leben genossen haben, umgeben von teils deutlich jüngeren Frauen. Was in den Geschichten von John McAfee um ein Leben voller Intrigen, Gefahren und Sex Wirklichkeit und was Fantasie ist, ist schwer zu trennen. Spannend dürfte eine Verfilmung allemal werden.

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