Knapp 20.000 Musiker spielten beim großen Gesamtspiel am Woodstock der Blasmusik in Ort im Innkreis gemeinsam ihre Instrumente: Gänsehaut-Alarm am ganzen Areal trotz brütender Hitze!
Es ist DAS Highlight beim Woodstock der Blasmusik in Ort im Innkreis, wenn 20.000 Musiker gemeinsam ihre Instrumente erklingen lassen – das große Gesamtspiel lässt einfach niemanden kalt. So sagte etwa Stefan aus Fulda (Deutschland) nach dem emotionalen Festival-Moment: „Ich hab’ das Gesamtspiel bis jetzt nur von Videos gekannt, aber auf keinem Video der Welt sieht man, wie emotional das ist. Mir sind die Tränen gekommen.“
„Das hat so eine Kraft“
Beim Gesamtspiel werden die Musikerinnen und Musiker vor der Bühne nach Instrumenten eingeteilt, ehe sie mit ihren Woodstock-Notenheftern Hits wie „All In“ von den Fäaschtbänklern oder Klassiker wie „Von Freund zu Freund“ gemeinsam spielen. Auch Woodstock-Veranstalter Simon Ertl ist jedes Jahr aufs neue gerührt: „Man bekommt so viel zurück, wenn unsere Besucher beim Gesamtspiel gemeinsam musizieren. Das hat so eine Kraft.“
Das wohl größte Orchester der Welt
Auch der Dirigent des wohl größten Orchesters der Welt, Manfred Hirtenlehner, war nach dem gelungenen Musizieren bei heißen 32 Grad erschöpft, aber glücklich: „Ich investiere viel Zeit in dieses Projekt, aber das ist jede Minute wert. Es ist sehr emotional.“ Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Markus Achleitner und Staatssekretärin Claudia Plakolm (alle ÖVP) genossen das Gänsehaut-Erlebnis gemeinsam mit dem ganzen Woodstock-Team auf der Bühne.
Doch der heimliche Held des heurigen Gesamtspiels war wohl ein Feuerwehrmann, der die überhitzen Musiker mit ganz viel Wasser abspritzte – und als Dank mit „Oh, wie ist das schön“-Gesängen gefeiert wurde. Nach dem Gesamtspiel ist für alle klar: „Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei.“
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