Ortschef als Rebell:

„Aufzahlung für Klimabonus ist total ungerecht!“

Niederösterreich
29.06.2024 06:00

Sein Ort hat eine Volksschule, einen Kindergarten – und das war's. „Zum Einkaufen müssen wir in die nächste größere Stadt, wegen schlechter Öffis mit dem Auto“, ärgert sich Roman Sigmund. Aber dort gebe es – zusätzlich zum Sockelbetrag des Klimabonus – jedoch genau dieselbe Einstufung bei der Bonuszahlung: „Absolut unfair!“

„Ich befürworte jede Art von Unterstützung und Entlastung für die Menschen. Auch in Form eines gestaffelten Klimabonus. Aber wenn die Höhe des Klimabonus in unterschiedliche Stufen eingeteilt und verteilt wird, dann müssen diese Stufen auch treffsicher sein!“

Roman Sigmund, Bürgermeister von Haringsee im Bezirk Gänserndorf, nimmt sich kein Blatt vor den Mund über die örtlich verschiedenen Vergaberichtlinien für die Höhe des Klimabonus und kritisiert diesen lautstark.

Bonuszahlungs-Messlatte Infrastruktur: Schnippische Frage von Sigmund an die zuständige ...
Bonuszahlungs-Messlatte Infrastruktur: Schnippische Frage von Sigmund an die zuständige Ministerin bei den Resten der aufgelassenen Bahn im Ort.(Bild: zVg)

Auch Nachbarbezirk ärgert sich über die Aufschlüsselungen
„Bis 145 Euro reicht der Aufschlag – angeblich je nach Infrastruktur“, ärgert sich Sigmund und nennt Beispiele: „Großenzersdorf neben Wien ist gerade mal 15 Kilometer von uns entfernt und liegt in derselben Stufe wie wir! Aber dort fahren sogar Busse der Kernzone 100 hin – und bei uns hat längst das letzte Geschäft zugesperrt.“

Bereits im vergangenen Jahr habe er die Ministerin darauf hingewiesen, die „Krone“ berichtete: „Daraufhin haben sogar Menschen aus dem Bezirk Bruck angerufen – ihnen geht es auch nicht viel anders ...“ 

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