Nach Schiffsunglück
Nordsee: Suche nach Überlebenden aufgegeben
Elf Seeleute starben. Sie gehörten zu der 24 Mann starken Besatzung des Frachters "Baltic Ace" (Bild 2), der etwa 65 Kilometer vor der niederländischen Küste südwestlich von Rotterdam am Mittwochabend mit dem Containerschiff "Corvus J" (Bild 3) aus Zypern zusammengeprallt und gesunken war.
Nach der Kollision waren Helikopter und in der Nähe fahrende Frachtschiffe und Fischerboote schnell zur Stelle und konnten Seeleute aus dem Wasser und von Rettungsflößen retten. 13 Männer überlebten die Tragödie so, für elf kam jede Hilfe zu spät.
Fünf Tote wurden geborgen. Nach Polizeiangaben waren es zwei Polen, zwei Männer von den Philippinen und einer aus der Ukraine. Die Hilfsmannschaften suchten seit der Kollision nach den sechs vermissten Seeleuten, ihre Überlebenschancen aufgrund der niedrigen Wassertemperatur schwanden aber von Minute zu Minute. Deshalb wurde die Suche am Freitag eingestellt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.