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Stones starten Welttournee in Boston

Musik
22.08.2005 15:49
Diese (Rock-)Dinosaurier sterben wohl nie aus: Das neue Album "A Bigger Bang" steht in den Läden, nun gehen die unverwüstlichen Rocker wieder auf Tournee. Bis sie nach Österreich kommen, wird's noch ein Weilchen dauern - jetzt sind erst einmal die USA dran. Und schon am Eröffnungsabend der Tournee in Boston haben Mick, Keith, Ron und Charlie vor 30.00 Leuten bewiesen, dass sie es immer noch bringen.
kmm

Mit dem Hit-Song "Start Me Up" haben die Rolling Stones am Sonntagabend (Ortszeit) ihre Welttournee in Boston (US- Staat Massachusetts) eröffnet. Mit "Brown Sugar", den Zugaben "You Can't Always Get What You Want" und "Only Rock 'n' Roll" sowie einem Feuerwerk ging die Rock-Show zwei Stunden später zu Ende. Über 30.000 Fans jubelten den Altrockern im ausverkauften Fenway-Park-Stadion zu. "Die Stones können es immer noch", kommentierte die "New York Times". Drei Jahre nach ihrer "Forty Licks"-Tour stellten die Rocker nun ihr neues Album "A Bigger Bang" vor.

Neue Single nicht im Gepäck
Neben neuen Songs wie "Rough Justice" heizten Mick Jagger (62), Keith Richards (61), Charlie Watts (64) und Ron Wood (58) aber vor allem mit Klassikern wie "Satisfaction", "Honky Tonk Woman" und "Sympathy For The Devil" ein. Sie verzichteten auf ihr umstrittenes neues Lied "Sweet Neo Con", das konservative Kreise vorab als Angriff auf US-Präsident George W. Bush kritisiert hatten. "Er (der Song) richtet sich nicht persönlich gegen Präsident Bush", erklärte Jagger kürzlich im US-Fernsehen. Das Lied würde aber bestimmte politische Vorgehen der Regierung "sehr kritisch" beleuchten.

Der Governator auf der Schaufel
Der prominente Stones-Fan Arnold Schwarzenegger wurde von Jagger mit einem Witz begrüßt. Der Gouverneur von Kalifornien habe vor dem Stadion T-Shirts und Karten verkauft, frotzelte der Altrocker. Schwarzenegger war zuvor in die Schlagzeilen geraten, weil er seinen Konzert-Besuch mit einer Spendenaufruf verknüpfte, um damit seine Wahlkampfkasse aufzufüllen. Im Gegenzug für 10.000 Dollar (etwa 8200 Euro) konnten finanzkräftige Spender den Politiker zur Show und zu einem Empfang mit den britischen Rockern begleiten.

Europa erst Sommer 2006
Nach dem Auftakt am Sonntagabend touren die Stones durch weitere 36 Städte in Nordamerika. Dann geht es nach Südamerika, Australien, Asien und im Sommer nächsten Jahres auch nach Europa. Fans zahlten bis zu 400 Dollar für Eintrittskarten. Nach Angaben der Veranstalter fanden im Vorverkauf schon 98 Prozent der Karten reißenden Absatz.

Riesen-Bühne: 100 Meter lang, 30 Meter hoch
Auf einer der größten Bühnen der Rockgeschichte präsentieren die Rolling Stones ihre Show. Die 300.000 Tonnen schwere Konstruktion ist knapp 100 Meter breit und 30 Meter hoch. 70 Lastwagen und 265 Helfer sind zum Transport und Aufbau der Bühne nötig.

Sie fühlten sich nicht zu alt für ihre 31. Tournee, versicherte Mick Jagger vorab. "Wenn man kreative Energie hat, dann spielt das Alter keine Rolle", wurde der Rocker von US-Medien zitiert.

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