Viele Wege führen auf den Schöckl: Die sportliche Variante, zur Talstation zu radeln und dann aufs Kalkplateau zu wandern, stellen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti bei diesem Tipp vor.
Der Schöckl, der Hausberg der zweitgrößten Stadt Österreichs, ist einer der meistbesuchten Berge in der Steiermark. Aus allen Himmelsrichtungen führen steile oder bequeme Aufstiege auf das markant geformte Gipfelplateau, wo sich Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer, Paragleiter und Ausflügler treffen. Der Schöckl ist weit mehr als ein Wandergebiet, das mit zahlreichen Einrichtungen wie Sommerrodelbahn, Discgolf-Parcours, barrierefreier Steganlage und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten punktet.
Wer die Einsamkeit sucht, wird hier an schönen Tagen nicht fündig, wobei der Berg auf einer Wanderung über das Schöcklkreuz auf den Gipfel und über Schöneben zurück nach St. Radegund viele einsame Seiten preisgibt. Fazit: Schöckl geht immer!
Wir starten bei der Seilbahn-Talstation (780 m). Der Weg 753 in Richtung Schöcklkreuz führt durch den Wald – beim Klettergarten vorbei – leicht bergauf. Ein Stück geht es entlang der Landesstraße bis zur Bushaltestelle Schöckl/Schwaigen.
Ab nun folgen wir dem Steig bergauf, der die Landesstraße quert, über eine Wiese geht und an der Bushaltestelle Schöcklbartl vorbei in den Parkplatz nahe des Schöcklkreuzes mündet. Die Wege 22 und 730 führen auf Steigen und Forststraßen stetig bergauf, mit Aussicht ins Almenland.
Über eine Schotterstraße erreichen wir das Kalkplateau mit dem im Westen stehenden Gipfelkreuz (1442 m). Ein Abstecher zur Johannes Kapelle und zum Schöcklkopf im Osten ist empfehlenswert.
Unser Abstieg über den Weg 21 (Schöneben) beginnt beim Stubenberghaus und führt über die Schöckl-Halterhütte bergab bis zur Wegkreuzung an der Landesstraße.
Über die uns bereits bekannte Aufstiegsroute beenden wir die Tour.
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