Die Rute ins Fenster gestellt hatte die Feuerwehr von Dürnkrut im Bezirk Gänserndorf dem neuen Bürgermeister: Falls dieser vom Kurs der Anschaffung eines neuen Hilfsleistungsfahrzeugs abkomme, trete man geschlossen zurück. Nach vielen Gesprächen und Vermittlung ist die Anschaffung so gut wie fix.
Eigentlich war es ja nie ein „richtiger Streit“, formuliert einer der Beteiligten auf „Krone“-Anfrage. Und doch gab es im Vorfeld den angedrohten Rücktritt einer ganzen Feuerwehr samt Absage des beliebten Zeltfestes plus eine fast ein Dutzend Seiten umfassende Aufrollung samt Rechtfertigung der Situation auf der Floriani-Homepage – die „Krone“ berichtete.
Vermutlich nicht ganz so friktionsfrei dürfte die Angelegenheit zwischen Gemeindechef und der FF-Truppe in Dürnkrut um ein neues Feuerwehrauto also wohl nicht gewesen sein, wie man auch jetzt noch zwischen den Zeilen vernimmt.
Beschluss in nächster Gemeinderatssitzung
Wie auch immer: In der nächsten Gemeinderatssitzung am 23. Juli soll der Kauf eines HLF“-Fahrzeugs auf der Tagesordnung stehen, wie SPÖ-Bürgermeister Stefan Istvanek informiert. Und da ja ÖVP und FPÖ diesbezüglich einen Dringlichkeitsantrag eingebracht hatten, kann sich Feuerwehrchef Josef Baumgartner quasi schon auf ein neues Einsatzfahrzeug freuen.
Finanzierungsmodell steht
Er bestätigt auch die finanziellen Details, die der Bürgermeister zuvor genannt hatte: Die Gesamtkosten vermindern sich um 100.000 Euro Feuerwehrförderung, 89.000 Euro erlässt das Land an Steuern, auch der Verkaufswert des alten Autos wird angerechnet.
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