Um 40 Millionen Euro wird das Innsbrucker Schloss Mentlberg zum zentralen Standort des Landes Tirol für Katastrophen- und Zivilschutz ausgebaut. Auch ein Nebengebäude wird für eine neue Aufgabe saniert.
Es soll „das wache Auge und Ohr“ Tirols werden: Das Katastrophenschutzzentrum (KAT-Zentrum) im Schloss Mentlberg in Innsbruck. Am Dienstag fasste die Landesregierung den Grundsatzbeschluss für den Umbau des Anwesens: Es wird saniert und technisch adaptiert.
Im Krisenfall bis zu 110 Arbeitsplätze
Im Innenraum entstehen auf 2000 Quadratmeter Arbeitsplätze für 60 Personen. „Im Ernstfall können wir auf 50 weitere ausweiten“, erklärt Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement.
Heimat finden sollen im Schloss künftig zum einen ein Lagezentrum, das rund um die Uhr Wetter und kritische Infrastruktur überwacht, sowie Landeseinsatzleitung, Lawinenwarndienst, Landesgeologie, Funktechnik, Landesfeuerwehrinspektorat und ärztliche Leitung des Rettungsdienstes. Im Nebengebäude entstehen Unterkünfte.
„Kosten werden eingehalten“
Konzept und Raumplanung sind fertig, nun werden Planungsaufträge vergeben. Der Baustart ist für 2026 geplant, 2027 will man einziehen. Die Gesamtkosten belaufen sich laut LH Anton Mattle mit Indexsteigerung auf 38,6 Mio. Euro, mehr als 40 Mio. sollen es nicht werden. „Die Kosten werden eingehalten“, betont auch LHStv. Dornauer.
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