Auf der Telefonrechnung des Betroffenen ist die telefonische Verbindung nach Dänemark einsehbar, sie hat 1,05 Euro gekostet. Dieser Betrag ist nicht besonders aufregend. "Dahinter verbirgt sich allerdings die angebliche Einverständniserklärung für das Abonnement der Pornoseite", so Michael Dunkl, Experte der AK. Etwas schmerzhafter sind hingegen jene 49 Euro, die ihm die Firma PMA (Portalmanagement und Abrechnungs GmbH) für das nicht gewollte Abo in Rechnung stellte.
Schriftlicher Einspruch und/oder Anzeige
Dunkl rät allen Konsumenten, die unerwartet für das Abonnement einer Sex-Website zur Kasse gebeten werden, zur genauen Prüfung ihrer Telefonrechnung. "Die Betroffenen sollten am besten gegen die Rechnung der Firma PMA schriftlich Einspruch erheben, wenn sie kein Abo bestellt haben. Weiters können Sie auch bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige erstatten."
Deutschland: Staatsanwalt ermittelt
Wichtig ist es auch, Beweise zu sichern. "Wenn sich der Dialer oder andere verdächtige Programme noch auf dem Computer befinden, so sollte all das nicht gleich gelöscht, sondern zuerst auf einem Datenträger gesichert werden." In einem sehr ähnlichen Fall der deutschen Firma Telehansa, die Ahnungslosen ebenfalls Porno-Abonnements verrechnet hat, ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft in Hamburg. Auch in Österreich wird der Fall vom Staatsanwaltschaft unter die Lupe genommen.
Quelle: Arbeiterkammer, Symbolbilder
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