Als Grund führte die Agentur eine geringere Wettbewerbsfähigkeit bei Fernsehgeräten und Bildschirmen an. Die Herabstufungen sind ein weiterer Rückschlag für die japanischen Elektronik-Hersteller, die angesichts veränderter Nutzergewohnheiten zunehmend den Anschluss an erfolgreiche Rivalen wie Apple und Samsung zu verlieren drohen.
Japans Elektronikindustrie liegt am Boden
Sowohl Sony als auch Panasonic sind seit geraumer Zeit in der Verlustzone (siehe Infobox). Sony gab erst im September ein Minus von fast 150 Millionen Euro bekannt und verschärfte daraufhin den andauernden Sparkurs weiter. Panasonic erwartet für das Jahr 2012 einen Verlust von 7,37 Milliarden Euro. Der japanische Elektronikriese fährt damit zum zweiten Mal hintereinander Rekordverluste ein und hat in den vergangenen 24 Monaten insgesamt fast 15 Milliarden Euro verloren.
Auch bei Panasonic will man durch einen rigiden Sparkurs aus der Verlustzone kommen, zuletzt gab das Unternehmen die Entlassung von 10.000 Mitarbeitern und den Verkauf von Vermögenswerten, beispielsweise Immobilien, im Wert von einer Milliarde Euro bekannt. Auch einzelne Geschäftssparten bei Panasonic sind vom Sparkurs betroffen, so gab Panasonic kürzlich sein Smartphone-Geschäft in Europa nur wenige Monate nach dem Markteintritt wieder auf.
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