Das Angebot gilt auch für Firmenkunden. Insgesamt könnte die Aktion die Bank Austria also rund 21 Millionen Euro kosten. Wie hoch die Kosten tatsächlich sein werden, werde davon abhängen, wie viele Kunden das Gutschein-Angebot in Anspruch nehmen, sagt Bank-Austria-Sprecher Matthias Raftl. Die Gutscheine stünden jedenfalls unbefristet zur Verfügung.
Vorstand will Wiedergutmachung leisten
"Wie von mir bereits angekündigt, wollen wir uns nicht nur in aller Form für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen, sondern mit attraktiven Gutscheinen für alle Kundinnen und Kunden für eine kleine Wiedergutmachung sorgen", so Bank-Austria-Vorstandschef Willibald Cernko in einer Aussendung.
Die Bankkunden können zwischen Gutscheinen von Unternehmen verschiedener Branchen wählen - das Spektrum reicht von Lebensmittelhandel, Einrichtungshäusern, Kosmetik, Weinhandel, Sportartikeln über Bücher bis zu Baumärkten. Man kann die 30 Euro aber auch einem karitativen Zweck zukommen zu lassen, etwa der Caritas oder SOS-Kinderdörfern.
Sonstige Entschädigungsansprüche bleiben erhalten
Die Gutscheinaktion berühre in keiner Weise allfällige bestehende Ansprüche auf den Ausgleich von finanziellen Nachteilen durch angefallene Überziehungszinsen, Pönalen oder Mahnspesen wegen verspäteter Buchungen, wird betont. Wer den angebotenen Gutschein annehme, verzichte also nicht auf solche Entschädigungsansprüche.
Wie hoch derartige Ansprüche insgesamt ausfallen könnten, kann man bei der Bank vorerst nicht abschätzen. "Aber es ist nicht so, dass jetzt eine Welle auf uns zukommt", so der Sprecher. Kunden können sich über eine Gratis-Hotline unter der Nummer 0800 050505 oder über die Homepage der Bank Austria über die Gutscheinaktion informieren.
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