WSG Tirol

Nachricht fürs Herz vom alten an den neuen Coach

Tirol
02.06.2024 14:00

Noch zwei Wochen bis zum Trainingsstart bei der WSG Tirol für die kommende Bundesliga-Saison. Der neue Coach Philipp Semlic hat jedoch jetzt schon genug zu tun – und das im Urlaub. Die „Krone“ erreichte ihn telefonisch.

„Krone“: Hallo, wo erreiche ich Sie gerade?
Philipp Semlic:
 Wir sind vor wenigen Augenblicken in unserem einwöchigen Feriendomizil in Zadar, Kroatien, angekommen.

Um nochmals Kraft für die wohl nicht einfache Aufgabe in Wattens zu tanken?
Natürlich. (lacht) Die braucht man. Zudem muss man mit Vergangenem abschließen, läuft die Vorbereitung für die kommende Saison. Schon intensiv.

Wohl auch im Urlaub?
Nachdem wir erst 15, 16 Spieler im Kader haben, müssen wir was tun. Stefan Köck und ich sind täglich im Austausch. In einem gesetzten Zeitfenster, damit meine Frau Andrea und meine kleine dreijährige Tochter Ellie hier auch etwas von mir haben.

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Stefan Köck und ich sind täglich im Austausch. In einem gesetzten Zeitfenster, damit meine Frau Andrea und meine kleine dreijährige Tochter Ellie hier auch etwas von mir haben.

Philipp Semlic

Wünsche sind bei einem Klub wie der WSG Tirol wohl verfroren – aber welche Spieler braucht Philipp S.?
Wir wollen zuallererst eine Truppe formen, die einen Zusammenhalt und einen regionalen Bezug hat. Quasi ein Tiroler Weg. Wir brauchen natürlich nach den Abgängen von Felix Bacher und Nik Prelec sowohl hinten als auch vorne Qualität.

Ein Stürmer mit Tor-Garantie wird nicht einfach zu finden sein...
Stimmt. Aber es muss der ganze offensive Verbund für die Tore sorgen! Darum werden wir auch Flügelspieler mit Geschwindigkeit benötigen. Vom Mittelfeld muss in diesem Bezug auch mehr kommen. Aber auch bei den Standards herrscht noch Verbesserungspotenzial. Wer am Ende trifft, ist sowieso egal.

Schielen Sie bei der Suche auch auf die 2. Liga?
Natürlich. Wir wollen ja auch Spieler entwickeln – aber gute sind auch dort nicht billig. Wir halten Augen und Ohren offen.

Sie proklamieren den proaktiven Fußball – da steht ein Systemwechsel bei Grün-Weiß ins Haus?
Am liebsten lasse ich mit 4-3-3 oder 4-2-3-1 spielen. Man muss sich jedoch immer an die Spieler anpassen, die zur Verfügung stehen. Aber wir suchen sie schon danach aus.

Sie haben bei Ihrer Präsentation gesagt, dass es noch keinen Kontakt zu Thomas Silberberger gab. Hat sich das geändert?
Er hat mir eine Nachricht auf einer Tafel in meinem Trainer-Büro hinterlassen – da ging mir das Herz auf. Da sieht man, was für ein toller Mensch Thomas ist!

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