Zwischen Zahlenmystik, Spiritualität und der Liebe zur Freiheit bewegt sich der erst 26-jährige Altsaxofonist Immanuel Wilkins so erfolgreich, dass er bereits zu den ganz Großen der Modern-Jazz-Szene zählt. Mit seinem famosen Album „The 7th Hand“ kommt er jetzt ins Wiener Konzerthaus.
Mit zarten 26 Jahren schon in der Champions League des Genres mitzuspielen – das muss man erst einmal schaffen. Altsaxofonist Immanuel Wilkins ist nicht nur einer der absoluten Shooting-Stars der Modern Jazz-Szene, sondern gilt über alle Alters- und Subgenregrenzen hinaus als absoluter Meister seines Fachs. Sein 2020 veröffentlichtes Debütalbum „Omega“ wurde von der renommierten „New York Times“ zum Jazzalbum des Jahres prämiert und schlug in der gesamten Szene hohe Wellen. Den Grundstein für die immer noch mehr als famos laufende Karriere legte Wilkins schon in der Kindheit.
Die Trias des Erfolgs
Im Elternhaus lief die ganze Musik und Wilkins‘ Vater liebäugelte anfangs selbst mit einer Karriere als Posaunist oder Flötist. Als Einzelkind in der Vorstadt von Philadelphia genießt Immanuel ein normales Leben zwischen Musikunterricht, Spielen im kleinen Familiengarten und dem Kirchenbesuch. Früh kristallisiert sich heraus, dass all das sich zu einer Gemengelage an Interessen verbinden sollte. Das Saxofon wird zur Leidenschaft, der Glaube zum großen Halt, die naturbezogene Freiheit bringt die Inspirationen, die zu den weiten, schier unfassbaren Arrangements in seinen Kompositionen führen werden.
Mit seinem zweiten Werk „The 7th Hand“ gelingt Wilkins im Jänner 2022 – wieder auf dem renommierten Label Blue Note – der ganz große Wurf. In der Jazzszene wird das Album wie eine Art Heiliger Gral aufgenommen und im Zusammenspiel mit seiner grandiosen Band zeigt Wilkins in Nummern wie „Don’t Break“, „Fugitive Ritual, Selah“ oder „Lighthouse“, das man den Jazz ganz neu denken und stückeln kann, ohne aber den Geist seiner Traditionen außer Acht zu lassen. Fans und Kritiker sind gleichermaßen begeistert vom spirituell angehauchten Konzeptwerk, das sich zwischen transzendentalen Gefühlen und unfassbaren Ambivalenz bewegt.
Live im Konzerthaus
Nach einem gefeierten Auftritt im Porgy & Bess 2022 kommt das Wiener Publikum nun noch einmal in den Genuss dieser Klangkunst. Das Immanuel Wilkins Quartet präsentiert „The 7th Hand“ am 27. Mai im gediegenen Rahmen des Wiener Konzerthauses. Unter www.oeticket.com gibt es sogar noch ein paar Karten für dieses Konzertereignis, das man auf keinen Fall verpassen sollte.
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