Fr, 22. Juni 2018

"Virgins Wanted"

25.10.2012 09:02

"Erstes Mal" für Doku um 600.000 Euro versteigert

Die 20-jährige Brasilianerin Catarina Migliorini hat ihre Jungfräulichkeit bei einer Internet-Auktion für 780.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 600.000 Euro) an einen Bieter aus Japan versteigert. Hinter der Aktion steht der australische Filmemacher Justin Sisely. Er will die Geschichte in einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Virgins Wanted" (Jungfrauen gesucht) präsentieren. Auch eine "männliche Jungfrau" wurde feilgeboten.

Der Zuschlag bei der Online-Auktion fiel am Mittwoch. Der Höchstbieter heißt "Natsu". Mit ihm soll Catarina nun das erste Mal in ihrem Leben Sex haben. Um Prostitutionsgesetze zu umgehen, soll dies an Bord eines Flugzeuges auf dem Weg von Australien in die USA geschehen. Das Reglement ist klar: keine Sexspielzeuge, keine Küsse und auf jeden Fall ein Kondom.

Nur 3.000 Dollar für "Herr Jungfrau"
Auch eine "männliche Jungfrau" wurde versteigert. Allerdings ging bei dem Russen Alexander Stepanov nur ein Höchstgebot von 3.000 Dollar aus Brasilien ein. Auf der Website von "Virgins Wanted" sind die Endgebote für die beiden zu sehen. Darüber stand in roten Großbuchstaben: "Sold" ("Verkauft").

Die Aktion hatte international für Aufsehen und auch für Empörung gesorgt, zumal sich die 20-Jährige auf Facebook nicht als "Unschuld vom Lande" präsentierte, sondern mit erotischen Fotos um Gebote warb, die dann auch dementsprechend eintrafen.

Film soll keine Sexszenen enthalten
In Siselys Film, an dem der Australier schon seit zwei Jahren arbeitet bzw. nach Kandidaten sucht, sollen aber keine Intimszenen gezeigt werden, sondern vor allem Interviews mit den beiden jungen Teilnehmern. "Für mich ist das keine Prostitution", sagt Catarina, die mit dem Geld ihr Medizinstudium und soziale Projekte finanzieren will. "Wenn jemand in ihrem oder seinem Leben etwas nur einmal tut, gilt das nicht als Beruf. Wenn Sie ein Foto machen und es wird gut, dann werden sie deshalb auch nicht als Fotograf angesehen", meinte sie gegenüber der Zeitung "Folha de São Paulo".

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