Pulverfass Sinai
Ägypten: 14 militante Islamisten zum Tode verurteilt
Vier Angeklagte sprach der Richter frei. Gegen das Urteil können die Verurteilten Berufung einlegen. Laut dem deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" riefen die Anwesenden Angeklagten nach der Urteilsverkündung Parolen gegen den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi (Bild).
Seit dem Sturz des Jahrzehnte lang regierenden Machthabers Hosni Mubarak im Februar 2011 hat sich die Provinz Nord-Sinai zu einer Hochburg militanter Islamisten entwickelt. Am 5. August waren bei einem Angriff auf ein ägyptisches Militärlager nahe der Grenzstadt Rafah 16 ägyptische Grenzschützer getötet worden.
Unmittelbar danach kündigte Präsident Mursi eine harte Antwort des Militärs an. Seither führt die ägyptische Armee einen großangelegten Einsatz in der Region durch, die an Israel und den palästinensischen Gazastreifen grenzt.
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