Ein Spaziergänger (50) fand Samstagvormittag einen möglicherweise ausgelegten Giftköder am Wegrand zum Bahnhof in Graz-Straßgang. Die Ermittlungen sind im Laufen. Einen toten Hund gab es bereits.
Gegen 9.30 Uhr war ein 50-jähriger Grazer mit seinem Hund auf einem Spaziergang unterwegs und dabei entdeckte er in einem Grünstreifen am Wegrand zwei fleischähnliche Stücke. Der Fundort befindet sich im Bereich des Weges zur Hundewiese im Josef-Krainer-Park. Die Fleischstücke dürften augenscheinlich von einem bislang unbekannten Täter mit einer nicht näher definierbaren Substanz vermischt worden sein. Der 50-Jährige konnte seinen Hund aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Verzehr des vermutlichen Giftköders abhalten. Der Hund steht jedoch noch unter Beobachtung.
Die verständigten Polizisten stellten die Fleischstücke sicher und veranlassten eine Untersuchung. Die Ermittlungen sind im Gange.
Anfang März verstarb ein Hund im Bezirk Wetzelsdorf an einem Giftköder, Tage zuvor wurden im Bezirk Eggenberg mehrere Giftköder entdeckt. Offenbar ist ein Hundehasser im Grazer Westen weiter unterwegs.
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