Westliga-Spitzenreiter Austria Salzburg gab sich am Samstag keine Blöße, triumphierte daheim mit 4:1 gegen den SC Röthis. Allgegenwärtig war dabei das Thema rund um den Aufstieg. Diesbezüglich wollen die Verantwortlichen am Montag, wenn die Frist endet, eine endgültige Entscheidung fällen.
Wind, Regen, Temperaturen um die 5 Grad Celsius: Knapp 1000 Zuseher trotzten dem mauen Wetter und kamen am Samstagnachmittag ins Austria-Stadion nach Maxglan. Sie bereuten ihr Kommen nicht: Westliga-Tabellenführer feierte gegen den SC Röthis einen verdienten 4:1-Sieg. Alexander Schwaighofer traf für die Hausherren im Doppelpack, auch Marinko Sorda und Timo Kulterer trugen sich in die Torschützenliste ein.
Der Sieg wurde dabei aber fast zur Nebensache. Der ganze Verein blickt dem Montag entgegen. Warum? Anfang der kommenden Woche soll – zumindest ist das die offizielle Version – die Entscheidung fallen, ob die Maxglaner noch Unterlagen nachreichen. Um vielleicht doch noch eine Spielgenehmigung für den Profifußball zu bekommen. In der ersten gab es vom Senat 5 bekanntlich eine Absage.
Nach der Sicherung des Spielortes Maxglan unter der Woche, die „Krone“ berichtete, soll nur mehr die Unterschrift der Sicherheitsbehörde in Steyr fehlen. Dort befindet sich die Ausweichstätte der Austria. Entscheidend wird auch die (langfristige) Finanzierung sein, wie der Vorstand in den vergangenen Wochen gebetsmühlenartig betonte. Ebenso, dass man keine finanziellen Abenteuer eingehen werde. Trainer Christian Schaider meint in Hinblick auf Montag vielsagend: „Vielleicht haben wir ja etwas zu feiern.“
Verfolger Pinzgauer spielte nur Remis
Einen kleinen Rückschlag musste der FC Pinzgau Saalfelden hinnehmen. Die Truppe von Trainer Hannes Schützinger kam bei den Altach Juniors zu einem 1:1. Tormann Kilian Schröcker hielt zehn Minuten vor Schluss einen Elfer. Weshalb auch der Coach durchschnaufte: „Wir sind mit dem Punkt zufrieden.“ Damit liegt die Austria in der Tabelle nun bereits sechs Punkte vor den zweitplatzierten Pinzgauern.
Zum fünften Mal in Folge konnte der BSK 1933 nicht gewinnen. Die Bischofshofener verloren am Samstag beim Drittletzten Wolfurt mit 0:1. Damit ist die Krise des amtierenden Landesmeisters endgültig perfekt. War es das für Trainer Adonis Spica?
„Hilft niemandem“
Nachbar TSV St. Johann lag im Duell der Nachzügler gegen Kufstein (13. gegen Zwölfter) lange mit 2:1 in Front. Wenige Minuten vor Schluss kamen die Gäste durch Ex-Profi Ronald Gercaliu doch noch zum Ausgleich. „Eine gerechte Punkteteilung, die allerdings niemandem weiterhilft“, seufzte St. Johann-Coach Ernst Lottermoser. Wals-Grünau verlor gegen den aufstiegswilligen SC Imst nach Führung noch mit 1:2. „Eine verdiente Niederlage“, gestand Übungsleiter Knaus.
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