Dass es bis zu diesem Zeitpunkt noch zu keinem Auffahrunfall gekommen war, grenzt an ein kleines Wunder. Zudem staunten die Beamten nicht schlecht, als sie beim Eintreffen den 25-Jährigen offenbar seelenruhig schlummernd in der Fahrerkabine des tonnenschweren Lasters vorfanden – das Fahrzeug hatte zuvor die Mittelleitschiene touchiert, ehe es auf der Überholspur abgestellt worden war, der Motor lief nicht.
Da die Türen verschlossen waren und sich der Mann auch durch lautes Klopfen nicht wecken ließ, alarmierten die Männer den Notarzt und die Feuerwehr – diese öffnete dann die Fahrertür. "Im Inneren roch es nach Alkohol", erklärte ein Autobahnpolizist. Als sich die Notärztin des Polen annahm, ihn aber ebenfalls nicht wecken konnte, entschied man sich, den 25-Jährigen ins Spital zu bringen. "Er wurde mit Verdacht auf Alkoholvergiftung ins LKH Villach gebracht", so der Ermittler.
Erst am frühen Nachmittag wachte der Mann auf, und die Polizisten konnten ihn einvernehmen. Doch weder Alkohol noch Drogen waren für den stundenlangen Tiefschlaf des Lenkers verantwortlich, vielmehr stellten die Ärzte ein gesundheitliches Problem fest, Näheres ist dazu aber nicht bekannt. Der Mann wird nun behandelt.
Die Auswertung der Tachoscheibe des Sattelschleppers, der 24 Tonnen Aluminium geladen hatte, ergab außerdem, dass der Pole vor dem Unfall etwa 24 Stunden durchgefahren war.
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