Jeder Stromkunden in Vorarlberg erhält weiterhin einen Rabatt in Höhe von 3 Cent pro Kilowattstunde. Landeshauptmann Markus Walllner will Maßnahme beibehalten, da sich die Teuerung noch nicht erledigt habe.
Am Ende gab es nur seitens der NEOS Kritik, die Pinken stimmten als einzige Landtagspartei einer Verlängerung des Landes-Stromkostenzuschussgesetzes nicht zu. Nicht ganz zu Unrecht echauffierte sich NEOS -Energiesprecher Garry Thür über das Gießkannen-Prinzip, nachdem die rund gut 17 Millionen Euro an alle privaten Stromkunden verteilt werden.
Kein Anreiz zum Stromsparen
Bis März 2025 erhalten sie unabhängig vom Einkommen, Verbrauch oder Anbieter einen Rabatt in Höhe von 3 Cent pro Kilowattstunde. „Einen Anreiz zum Stromsparen gibt es nicht. Hier wird Geld ausgegeben, als gäbe es kein Morgen“, wetterte Thür.
Landeshauptmann Markus Wallner verteidigte die Entscheidung, schließlich habe sich das Thema Teuerung noch nicht erledigt. „Dass die Inflation sinkt, hat vor allem mit den sinkenden Energiepreisen zu tun. Wir wollen diese nicht durch den Wegfall des Rabatts erhöhen.“ Den Zeitpunkt, an dem der Stromrabatt wegfallen könne, sei noch nicht erreicht.
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