Keine Kraft mehr

51-Jähriger vor Ertrinken in der Donau gerettet

Österreich
19.08.2012 19:41
Ein 51-Jähriger ist am Sonntagnachmittag in Niederösterreich vor dem Ertrinken gerettet worden. Der Mann war in der Donau schwimmen, als ihn auf Höhe Oberloiben plötzlich die Kräfte verließen. Ausflügler in Motorbooten erkannten seine Notlage, warfen ihm einen Rettungsring zu und versuchten, ihn an Bord zu ziehen. Als dies nicht gelang, hielten sie ihn an den Händen über Wasser und verständigten die Einsatzkräfte.

Die Crew des ÖAMTC-Hubschraubers Christophorus 2 fand die zwei Boote und den Mann schließlich auf Höhe der Hundsheimer Insel vor. Per Handzeichen deutete sie den Helfern - drei Männer und zwei Frauen -, näher ans Ufer zu manövrieren.

Inzwischen steuerten auch drei Männer der Freiwilligen Feuerwehr, die zufällig in der Nähe waren, mit einer Zille die Motorboote an. Als sie diese erreicht hatten, schafften die drei es schließlich, den 51-Jährigen in ihr Boot zu ziehen. Der Mann wurde am Ufer noch in der Zille versorgt - er war deutlich unterkühlt, völlig erschöpft und hatte zudem viel Donauwasser geschluckt. Er wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus Krems geflogen.

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