Der 38-Jährige wird beschuldigt, Scheinehen eingefädelt und illegale Arbeitskräfte zur finanziellen Ausbeutung an China-Lokale vermittelt zu haben. Zudem soll er an der illegalen Einreise und dem illegalen Aufenthalt von chinesischen Staatsbürgern mitgewirkt und Arbeitskräfte mit falschen Dokumenten ausgestattet haben.
Obwohl der 38-Jährige kein Einkommen hatte, soll er in den vergangenen Jahren erstaunlicherweise Immobiliengeschäfte in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro abgewickelt haben.
Massive Polizeischläge seit Jänner 2012
Seit Jänner waren Ermittler in Niederösterreich und Kärnten der Bande auf der Spur. Im Juni wurden dann in Wien, Niederösterreich und Kärnten gleichzeitig acht Hausdurchsuchungen und fünf Verhaftungen vorgenommen - die Verdächtigen waren alle miteinander verwandt.
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