Die Regionalliga West hat vergangene Woche den Anfang gemacht. Nun nimmt – bis auf die 2. Klassen – auch das Tiroler Unterhaus wieder Fahrt auf, geht‘s um Tore, Punkte, Helden und Dramen. Um Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Ein paar Klubs haben den Titel und den Aufstieg fest eingeplant.
Der Frühling stellte sich am Mittwoch mit Sonnenschein und knapp 20 Grad Celsius ein. Fürs Wochenende sind die Vorhersagen nicht so gut. Nach der langen Winterpause sehnt Tirols große Fußball-Familie aber den Anpfiff im Unterhaus herbei. Die „Krone“ machte einen kleinen Streifzug durch die Ligen.
Der Realist
In der Regionalliga Tirol war Volders als Winterkönig die große Überraschung. „Diese Position zu halten, wird schwierig. Wir haben Spiele auch glücklich gewonnen“, meinte Trainer Michael Streiter. Völs (7.) und Telfs (8.) kämpfen in den ausstehenden vier Runden im Grunddurchgang noch um einen Platz im Oberen Playoff der besten Sechs.
Der „Pflichtbewusste“
Für die Schwarz-Grünen aus Innsbruck ist der Titel in der Tiroler Liga Pflicht. Dessen ist sich Trainer Sebastian Siller bewusst. „Wenn du bei Wacker bist, hast du immer Druck. Aber deshalb sind wir auch bei Wacker.“ In der Multi-Kulti-Truppe sind 14 Legionäre aus elf Nationen.
Sillers Vorgänger Akif Güclü übernahm nach einer Auszeit im Winter Hall. „Mir taugt es voll, ich bin ja fanatisch.“ Der Rückzug von Silz/Mötz in die Regionalliga Tirol kostet den dritten Aufstiegsplatz. „Das ist ein großer Dämpfer“, sagte Güclü.
Der Feuerwehrmann
Hans Glabonjat sprang nach einem Jahr Pause wieder einmal als Feuerwehrmann ein, soll Innsbruck West vor dem Abstieg aus der Landesliga West bewahren, junge Spieler entwickeln. „Es ist eine reizvolle Aufgabe.“
Der Zielsichere
In der Landesliga Ost will Absam mit einem deutlichen Sieg gegen einen Konkurrenten anfangen. „Wir haben den Titel als klares Ziel“, sagte Trainer Ahmet Duran: „Das Spiel in Thiersee ist gleich richtungsweisend.“
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