Während der Fahrt auf der Südautobahn bemerkte ein bosnischer Lkw-Lenker am Donnerstagnachmittag Rauch aus seinem Anhänger aufsteigen. Das besonders Gefährliche in dem Fall: er hatte Gefahrengut geladen.
Der 42-Jährige war am Donnerstag gegen 14.50 Uhr mit einem Sattelschlepper, der mit Gefahrengut beladen war, auf der Südautobahn in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Twimberg bemerkte der bosnische Lenker eine Rauchentwicklung im Bereich des Anhängers, weshalb er sofort dort anhielt und das Sattelzugfahrzeug vom Anhänger abkoppelte.
Gefahrenbereich sofort abgesichert
Der Mann sicherte den Bereich um den Sattelanhänger ab und wies anwesende Kraftfahrzeuglenker an, den Gefahrenbereich sofort zu verlassen. „Unter Bekanntgabe der Gefahrengutnummer wurden die Freiwilligen Feuerwehren Wolfsberg, Bad St. Leonhard und Preitenegg verständigt und es wurde eine Streife der Landesverkehrsabteilung mit einem besonders ausgebildeten Beamten, einem Schwerverkehrkontrollorgan, hinzugezogen“, sagt ein Polizist.
Unter Verwendung von Atemschutzschutzgeräten entfernten die Feuerwehren die Plane vom Lkw, wobei die Ursache für die Rauchentwicklung zum Vorschein kam. „Es war zu einer chemischen Reaktion von beschädigten Akkumulatoren mit Hitzeentwicklung gekommen“, heißt es seitens der Polizei.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Damit war ihr Einsatz aber nicht zu Ende: Sie mussten noch das kontaminierte Löschwasser binden und die Fahrbahn reinigen. Eine Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmer oder der Umwelt war nicht gegeben.
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