2017 sorgten Meldungen über einen „Horror-Zahnarzt“ aus Kärnten für Wirbel - 120 Patienten hatten sich über ihn bei der Patientenanwaltschaft beschwert. Diese erstattete auch Anzeige. Herausgekommen ist bis heute nicht viel: Denn das Verfahren läuft noch immer. „Enttäuschend“, ist die Patientenanwältin sauer.
Falsche und zumeist teure Behandlungen, unnötige Eingriffe - die Vorwürfe gegen einen ehemaligen Zahnarzt in Kärnten sorgten dafür, dass er recht schnell mit einem Berufsverbot belegt wurde. Doch die Justiz hat sich in der Aufarbeitung des Skandals nicht ausgezeichnet. Auf der Strecke bleiben die Patienten, deren Vertrauen nicht nur in die Medizin, sondern auch in die Gerichtsbarkeit schwer auf die Probe gestellt wird.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.