Mo, 27. Mai 2019
16.06.2012 20:59

Mit 150.000 Menschen

Regenbogenparade zog über die Wiener Ringstraße

Mit etwas Verspätung ist am Samstag in Wien die mittlerweile 17. Regenbogenparade über die Bühne bzw. Straße gegangen. Um 15.20 Uhr setzte sich der Zug beim Rathausplatz in Bewegung, um gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender-Personen zu demonstrieren. Laut Behörden nahmen 150.000 Menschen an dem Spektakel teil.

Der Tross zog lautstark über die Ringstraße - heuer wieder in Fahrtrichtung. Für gute Laune unter den Teilnehmern sorgte auch das Wetter: Dieses zeigte sich mit Sonnenschein und heißen Temperaturen von seiner allerbesten Seite.

In diesem Jahr umrundete die Regenbogenparade den Ring erstmals komplett - mit dem Rathaus als Start und Ziel. Angeführt wurde der Tross von der Motorradtruppe "Dykes on Bikes". Ihnen folgten zwei Straßenbahnen der Wiener Linien. Diese waren in den Regenbogenfarben bemalt.

Dann kam der Rest der 43 Gruppen, darunter mehrere Trucks und bunt geschmückte Gefährte. Auch die sozialdemokratische Teilorganisation SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen und Transgender Organisation) sowie die Grünen Andersrum waren vertreten.

"Fantastische Stimmung"
Unter den Teilnehmern der Parade war auch Stadträtin Sandra Frauenberger, ebenfalls mit von der Partie Hermes Phettberg, der mit einem Fahrrad-Taxi über den Ring kutschiert wurde. "Ich fahre jedes Mal mit", so der bekennende Homosexuelle.

"Die Stimmung ist fantastisch", freute sich Christian Högl, Obmann des Organisationsvereins Hosi (Homosexuelle Initiative). Das Motto der Parade, "Born This Way", habe zu einem öffentlichen Bekenntnis eingeladen und auch heterosexuelle Menschen gleichermaßen angesprochen und eingeschlossen.

Schlusskundgebung am Rathausplatz
Im Anschluss an die Parade fand am Rathausplatz die Schlusskundgebung in Form einer "Pride Show" statt. Diese startete um 18 Uhr. Dort gab es neben politischen Statements auch Livemusik, u.a. Auftritte von Schlagersängerin Sarah-Stephanie, Soulicious oder Mave O'Rick.

Während der Veranstaltung waren die Ringstraße sowie der Franz-Josefs-Kai für Autos und Straßenbahnen abschnittsweise nicht befahrbar.

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