Mit der Zahlung von 350 Millionen Dollar (rund 325 Millionen Euro) legt der Internetriese Google einen Rechtsstreit mit Aktionären über seinen Umgang mit einer Sicherheitslücke bei. Nach mehr als einem Jahr Verhandlungen wurde in einem Bundesgericht in San Francisco eine vorläufige Einigung erzielt, die noch der Zustimmung der zuständigen Bezirksrichterin bedarf.
Die Kläger hatten dem Unternehmen vorgeworfen, 2018 ein Leck bei der inzwischen vom Netz genommenen Social-Media-Plattform Google+ über Monate verheimlicht zu haben. Dabei seien persönliche Daten von Nutzern offengelegt worden.
Als das Problem schließlich doch bekannt geworden sei, habe der Börsenwert der Google-Mutter Alphabet um Milliarden Dollar nachgegeben, so die Kläger. Google bestreitet ein Fehlverhalten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.