Helmfried von Lüttichau, bekannt aus Kult-Serien wie „Hubert und Staller“, kommt am Donnerstag mit seinem ersten Bühnen-Solo in den Posthof Linz. Mit der „Krone“ spricht er über Rockstar-Allüren, seinen Blick aufs Leben - und auf die Liebe.
Der Wahl-Münchner Helmfried von Lüttichau, bekannt aus dem deutschen Fernsehen, trat im Vorjahr bei den Salzburger Festspielen auf und ist Nonstop als „Staller“ in der Kult-Serie „Hubert und Staller“ auf vielen Kanälen und Streaming-Plattformen präsent: Am Donnerstag, 8. Februar gastiert er im Linzer Posthof mit „plugged“, seinem ersten Soloprogramm.
Scheitern mit Augenzwinkern
Kein Kabarett im herkömmlichen Sinn, sondern eine lustige autobiografisch angehauchte „One-Man-Show“: „Es geht darum, dass ich auf der Bühne ergründe, warum ich kein Rockstar geworden bin“, sagt er zur „Krone“. „Ich erzähle quasi von meinem kläglichen Scheitern.“
Von Lüttichau schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen, vertont eigene Gedichte und versucht sich an seinen Lieblings-Rocksongs. Ein Dialekt-Abend mit viel Spaß und Humor!
Tiefe Lebenserfahrungen
Dabei verlief das Leben des Schauspielers nicht immer glatt. Er begleitete seine an Krebs erkrankte Frau viele Jahre bis zu ihrem Tod, heute ist er in der deutschen Palliativ-Stiftung tätig. Das prägte ihn: „Ganz sicher weiß ich das Leben mehr zu schätzen. Mir ist unmissverständlich klar geworden, dass ich nur dieses eine Leben habe.“
Er hat auch den Mut gefunden, sich wieder zu verlieben. Was ist das Geheimnis der Liebe? „Vertrauen und Zuversicht. Und die Bereitschaft, immer wieder an sich zu arbeiten. Und somit auch an der Liebesbeziehung“, sagt Von Lüttichau im „Krone“-Talk.
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