Ein Tadschike, der im Zusammenhang mit einer potenziellen Terrorattacke auf Stephans- und Kölner Dom in Deutschland inhaftiert ist, wird nach Österreich ausgeliefert. Wann der Mann nach Österreich gebracht wird, steht noch nicht fest.
Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, hat entsprechende Medienberichte bestätigt. Demnach gaben die Behörden einem diesbezüglichen Ansinnen statt.
Stephansdom abgefilmt
Der Tadschike soll den Stephansdom abgefilmt haben und war unter anderem aufgrund dessen auf den Radar von Fahndern gelangt. Mit ihm im Zusammenhang steht auch die Festnahme eines ebenfalls aus Tadschikistan stammenden Paars in Wien. Die beiden sitzen in Wien in U-Haft.
Das Trio soll zu Weihnachten einen Anschlag auf den Stephansdom geplant haben. Zudem war auch eine Attacke auf den Kölner Dom im Gespräch.
Spur führt zum ISPK
Der Terrorverdächtige wird dem „Islamischen Staat in der Provinz Khorasan“ (ISPK) zugerechnet. Beim ISPK handelt es sich um einen Ableger des IS in Afghanistan und anderen Staaten Zentralasiens, der möglicherweise schon vor Jahren Migrationsbewegungen nutzte, um Anhänger nach Europa zu schleusen.
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