Die Räuber waren laut Karl Ritscher vom Landeskriminalamt sehr aggressiv vorgegangen: "Sie ergriffen die Frau am Hals, drückten sie zu Boden und fesselten sie mit einem Kabelbinder." Bewaffnet waren sie allerdings nicht. Die Beute packten die Männer in einen schwarzen Kunststoffbeutel mit rot-weiß-roten Streifen, bevor sie zu Fuß flüchteten. "Danach verliert sich die Spur", so der Kriminalist.
Nun hoffen die heimischen Beamten bei der Suche nach den Kriminellen auf die Unterstützung ihrer Kollegen aus Deutschland. Möglicherweise hätten die Männer dort ähnliche Überfälle mit derselben Vorgehensweise durchgeführt. Ritschers Angaben nach seien die beiden ein eingespielte Team gewesen und dürften nicht zum ersten Mal aktiv geworden sein.
Erster Täter hatte "stärkere Statur"
Einer der beiden Männer wurde als rund 1,80 Meter groß beschrieben, soll von "stärkerer Statur" und breitschultrig sein. Er hat helle Haare bzw. eine Glatze, helle Hautfarbe und war mit einer Schirmkappe, einem staubfarbenen, hüftlangen Mantel und einer dunklen Hose bekleidet.
Sein Komplize soll rund 1,70 Meter groß und schmächtig sein. Er hatte dunkle kurze Haare, schwarze Augenbrauen und trug eine Schildkappe. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und dunklen Jeans. Vermutlich hat er in einer slawischen Sprache gesprochen. Die Männer wurden auf rund 25 bis 30 Jahre geschätzt.
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