Alles wird teurer!

„Preiskeule“ an der Tankstelle und in Apotheken

Oberösterreich
28.01.2024 10:00

Neues Jahr, altes Problem: Die Preise steigen ins Unermessliche! Konkret wurden mit 1. Jänner unter anderem die Spritkosten sowie die Rezeptgebühr erhöht. Für Konsumenten bedeutet das, dass wir wieder tiefer in unsere Taschen greifen müssen.

Autofahrern wird es nicht entgangen sein: Sprit ist seit Jahresbeginn wieder empfindlich teurer geworden. Schuld daran ist, dass die CO2-Steuer mit 1. Jänner 2024 erhöht wurde. An der Zapfsäule muss daher noch tiefer in die Tasche gegriffen werden – konkret um 3,7 Cent mehr für den Liter Diesel und 3,4 Cent für den Liter Benzin.

CO2-Bepreisung schuld
Warum? Die im Regierungsprogramm vorgesehene CO2-Bepreisung, durch die die österreichischen Autofahrer in Summe schon 13,5 Cent pro Liter Diesel und 12,3 Cent pro Liter Benzin für den Klimaschutz zahlen.

Gerade für Familien wird es oft knapp
Zwar solle der Klimabonus die Preiserhöhungen kompensieren, „für Familien mit niedrigem Einkommen, Pensionisten und Arbeitnehmer, die mit dem Auto zum Arbeitsplatz fahren müssen, reicht das aber nicht aus“, sagt ARBÖ-Präsident Peter Rezar.

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Ich habe ein Auto, bin aber begeisterter Zugfahrer. Es ist angenehmer und auch günstiger. Leider geht es manchmal nicht anders und man dann muss das Auto einfach nehmen.

Wilhelm Hager, Linz

Tank-Tipps des ÖAMTC
Wer es sich einteilen kann, sollte am besten knapp vor 12 Uhr mittags oder am Wochenanfang tanken, empfiehlt der ÖAMTC, denn dann sei Treibstoff tendenziell am günstigsten.

Apropos: Stand Samstagmittag hatte die SB-Tankstelle Zauner in Enzenkirchen mit 1,527 Euro/Liter bei Diesel und 1,437 Euro/Liter für Super 95 beim Preis die Nase vorn.

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Die Spritpreise sind vor allem nicht für Menschen, die außerhalb wohnen und immer in die Stadt zur Arbeit fahren müssen, nicht mehr leistbar.

Günter Pressler, Leonding

Auch Rezeptgebühr erhöht
Doch nicht nur beim Bezahlen an der Tankstelle verfallen viele seit 1. Jänner in Schockstarre, sondern auch beim Arzt oder in der Apotheke: Die Rezeptgebühr wurde auf satte 7,10 Euro pro Packung erhöht – das sind um 25 Cent mehr als im Vorjahr.

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