St. Pöltner Sozialdemokraten brechen zu größter Hausbesuchsaktion auf. Damit soll der Kontakt zu den Bürgern der Landeshauptstadt gesucht werden, um mögliche Anliegen umzusetzen.
Bis Ende Februar wird jeder Haushalt in St. Pölten garantiert einmal Besuch bekommen. Die St. Pöltner SPÖ startet nämlich ab sofort ihre Hausbesuchsaktion. Jeder der mehr als 27.000 Haushalte soll dank vieler freiwilliger Helfer besucht werden. Das Ziel ist klar: Man will einen engeren Kontakt zu den Bürgern. Daher hinterlässt jeder Grätzl-Ansprechpartner auch seine persönlichen Kontaktdaten.
Aktion keine Wahlwerbung
„Wir wollen wissen, welche Sorgen die Leute haben und welche Themen sie beschäftigen. Da kann es auch schon mal sein, dass wir Mediator sein müssen“, erklärt Bürgermeister Matthias Stadler. Wichtig sei dem Stadtchef auch, dass die Aktion nicht als Vorgeschmack auf die Gemeinderatswahl verstanden wird, da die St. Pöltner erst 2026 zum Urnengang aufgerufen werden.
„Wir werden nach der Aktion Bilanz ziehen und versuchen, uns schnellstmöglich um die Anliegen zu kümmern“, so Stadler. Dabei müsse man auch manchmal Vermittler spielen, etwa wenn es Probleme mit Wohnungsgenossenschaften gibt. „Es geht aber auch darum, Ideen zu sammeln, die einer alleine nicht umsetzen kann“, ergänzt die für Wagram zuständige Stadträtin Renate Gamsjäger.
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