„Hartnäckigkeit zahlt sich aus“, heißt es in St. Pölten. Entlang der Westautobahn soll es endlich bedeutend ruhiger werden!
Jahrelang bemühte man sich um einen effektiven Lärmschutz entlang der A 1 im Stadtgebiet von St. Pölten. Bürgermeister Matthias Stadler und Verkehrsstadtrat Harald Ludwig können jetzt einen wichtigen Teilerfolg präsentieren: „Die ASFINAG hat in ihren jüngsten Berechnungen dem Verlangen nach besserem Schallschutz in den Wohngebieten südlich der Westautobahn stattgegeben. Es wird bei den kommenden Ausbauphasen eine effektive Lärmschutzwand für die südlichen Stadtteile Waldsiedlung, Spratzern, Damaschkesiedlung, Stattersdorf und Harland geben.“
Diese soll in der höchsten Ausbaustufe bis zu acht Meter hoch werden und somit die Bewohner besser vor Lärm schützen. Die künftige Konstruktion zählt damit zu den effizientesten und höchsten Schutzmaßnahmen, welche die ASFINAG in Österreich errichtet. Ein großer Schritt für eine bessere Lebensqualität Tausender Einwohner der Landeshauptstadt - Stadtrat und Vizebürgermeister Harald Ludwig meint dazu: „Wir freuen uns über diese positive Entwicklung, die eine bessere Lebensqualität bringen wird.“ Auch Photovoltaik-Anlagen oder andere nachhaltige Formen der Energiegewinnung sollen entlang der Wände entstehen.
Temporeduktion weiterhin gefordert
Dass es sich jedoch nur um einen Teilerfolg handelt, hält Bürgermeister Matthias Stadler fest und fordert mit Nachdruck auch verbesserte Maßnahmen für die Anrainer im Norden an der Hochleistungsstrecke der Bahn: „Die Forderung nach der günstigsten und effektivsten Lärmschutzmaßnahme, nämlich einer Geschwindigkeitsreduktion im St. Pöltner Stadtgebiet auf der A 1, bleibt weiterhin aufrecht.“
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