Nach mehr als zehn Jahren soll SPÖ-Bürgermeister Reinhard Resch wohl sogar schon am Montag seinen Rücktritt bestätigen und ihn bald auch erklären wollen. Bis dato wollte der Stadtchef die „Spekulationen nicht kommentieren“.
Offiziell will sich der Kremser Stadtchef Reinhard Resch nicht an den Spekulationen über einen nahenden Rücktritt beteiligen. Inoffiziell werden laut Informationen der „Krone“ hinter den Kulissen längst die Weichen für einen Wechsel im Bürgermeister-Büro des Magistrats gestellt.
Bereits in den kommenden Tagen soll Reschs Rücktritt einem Rathaus-Insider zufolge offiziell bestätigt, am 25. Jänner womöglich bei einer Pressekonferenz erklärt werden. Ein Saal für die Pressekonferenz soll sogar schon reserviert sein.
Molnar soll nachfolgen
Nach einem „Krone“-Bericht über den bevorstehenden Rücktritt des beliebten SPÖ-Stadtchefs berichteten dann auch andere Medien über die nahende Rochade. Einzig Reschs Nachfolge scheint bislang nur so gut wie geregelt zu sein und den Rücktritt damit womöglich auch verzögert zu haben. Als heißester Anwärter auf den Bürgermeister-Sessel gilt nach wie vor Verkehrsstadtrat Peter Molnar.
21 Stimmen notwendig
Er ist jedoch erst seit Oktober Parteimitglied und wohl auch daher nicht der Favorit aller Kremser Genossen. Weil Molnar in jüngerer Vergangenheit zudem auch von der ÖVP und der FPÖ häufig für Verkehrsprojekte kritisiert wurde, für die Ernennung zum Resch-Nachfolger aber 21 von 40 Stimmen im Gemeinderat notwendig sind, scheint seine Wahl alles andere als gewiss. Laut einem SPÖ-Insider drängen viele Genossen intern darauf, dass SPÖ-Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, sie gilt als engste Vertraute von Resch, bis zur nächsten Wahl ins Bürgermeister-Büro einzieht.
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