Mit den Rennen auf der „Streif“ und der „Planai“ warten echte Klassiker auf die Ski-Herren. Ein Doppler, den es im Damen-Zirkus nicht gibt. Noch nicht. Denn im Pongau wird fleißig an einer gemeinsamen Sache gebastelt.
Sportarten leben von Klassikern. Sie sind die Höhepunkte der Saison. Die Grand-Slam-Turniere im Tennis, die großen Rundfahrten im Radsport. Im Alpinen Skisport kommen einem wohl Kitzbühel und Schladming in den Sinn. Dieses Doppel begeistert seit Jahrzehnten die Massen. Binnen weniger Tage bezwingen die Herren „Streif“, „Ganslern“ und „Planai“. Betonung auf Herren. Denn im Damen-Zirkus sucht man ein derartiges Doppel vergeblich.
Wobei die Parallelen mit Zauchensee und Flachau auf der Hand liegen würden. Nach den Speed-Rennen auf der „Kälberlochstrecke“ folgte am Dienstag der Nachtslalom in Flachau auf der „Hermann-Maier-Weltcupstrecke“. Der ist seit vielen Jahren DAS Highlight. Mit dem zusätzlichen „Flutlicht-Riesen“ untermauert Flachau seine Ausnahmestellung. An dieser hat Zauchensee noch zu schrauben. Hausherr Michael Walchhofer und Co. wechseln sich alle zwei Jahre mit St. Anton ab. Dieser Rhythmus scheint vorerst aber in Stein gemeißelt zu sein
„Eine Vision“
Dennoch hat man im Pongau ein mögliches Klassiker-Doppel im Kopf. Flachaus OK-Präsident Wolfgang Hettegger, der um stetige Weiterentwicklung bemüht ist, bezeichnet es als „eine Vision.“ Ein guter Anfang, wenn man bedenkt, dass vor jedem Klassiker letztendlich eine Idee stand. Von der viele Sportarten schon seit Jahrzehnten leben.
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