Sie ist da, wenn man nicht mehr weiter weiß. Und das sehr oft, wie die Bilanz der Arbeiterkammer Oberösterreich für das Jahr 2023 zeigt. Immerhin 105 Millionen Euro hat die Kammer für ihre Mitglieder erstritten, aber eigentlich ist es viel mehr.
Eine Geheimhaltungsklausel schmälert die Erfolgsbilanz der Arbeiterkammer OÖ, die im Vorjahr weit mehr als die 105 Millionen Euro für ihre Mitglieder erstritten hat. Denn jene Gelder, die von Energie AG, Wels Strom und Verbund an die Kunden zurückgezahlt wurden, bleiben unter Verschluss.
Einigung mit Energieanbietern
„Darauf haben wir uns mit den Energieversorgern geeinigt“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl. Die Arbeiterkammer wollte, dass die Verfahren um „unlautere“ Preiserhöhungen rasch vorbei sind. Daher hatte man sich auf Einmalzahlung zwischen zehn und 125 Euro geeinigt.
Hilfe bei Problemen
Ansonsten war vor allem das Thema Arbeits- und Sozialrecht am öftesten umstritten: Alleine bei Sozialfällen wurden mehr als 62 Millionen Euro erstritten. „Bei 81 Prozent der 8500 Fälle im Arbeits- und Sozialrecht gab es in den betroffenen Firmen keinen Betriebsrat“, weiß AK-Direktorin Andrea Heimberger. Beim Konsumentenschutz, bei dem es oft um Reisestreitigkeiten ging, waren es „nur“ 2,3 Millionen Euro.
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