Musik machen und davon leben können - das ist einer der großen Träume der jungen Generation. Lea G - eine Linzerin, die in London lebt - ist nahe dran, das zu verwirklichen. Sie widmet ihre Songs den tiefen Gefühlen und kennt sich auch mit Management aus.
„Musik war immer ein Teil meines Lebens“, sagt Lea Gatt - Künstlername Lea G. Die 23-jährige Linzerin lebt in London; in den vergangenen Wochen trat sie bei Sofar-Sounds-Konzerten in europäischen Städten auf, darunter Linz und Wien.
„Meine Songs sind authentisch“
Wenn sie mit der Gitarre auf der Bühne steht und singt, trifft sie den Nerv ihrer Generation. „Ich will alles erzählen, was um mich herum und in mir selbst passiert. Ich will sagen, wie es ist, heute als junger Mensch zu leben“, sprudelt es aus ihr heraus. Klimawandel, Träume, sensible Gefühle, wie es ihr mit anderen Leuten geht - alles verarbeitet sie zu Alternative Pop mit Folk Rock. „Musik war und ist Teil meines Lebens!“
Der „klassische“ Start
Ihre Karriere als Lea G begann „klassisch“, sie sang als Sechsjährige im Schulchor, bekam Singunterricht. Als sie im Alter von zwölf Jahren Ed Sheeran entdeckte, griff sie zur Gitarre und schrieb ihren ersten Song. Mit 16 verbrachte sie ein Austauschjahr in Südengland und besuchte dort Musik-Kurse. Nach dem Schulabschluss war es klar: „Ich will den Rest meines Lebens Musik machen.“
Sprung aus dem Elternhaus
Dafür übersiedelte sie nach London, wo sie seit 2019 lebt. „Es ist manchmal schwer, wenn man so weit weg von seiner Familie ist“, sagt sie. Aber: „Meine Kreativität fließt hier, ich fühle mich freier.“ Sie kann mittlerweile von der Musik leben, ihr Portfolio: Live-Auftritte, Spotify, Management und Consulting für andere Musiker.
Ihre zweite EP „Survival Mode“ und ausverkaufte Shows in London brachten ihr Tausende Downloads. Es folgte der Release der EP „Separation Anxiety“. Jetzt, nach der Sofar-Sounds-Tournee, geht es für Lea G zurück ins Studio: „Heuer kommen sechs neue Songs raus. Ich hoffe, bald bei einer großen Show dabei zu sein.“
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