Vieles im Netz ist nicht für Minderjährige bestimmt, allen voran, zumindest laut Auffassung konservativer Politiker, pornografische Inhalte. In mehreren US-Bundesstaaten versucht man diesen daher nun per Gesetz beizukommen, doch Pornhub sperrt sich lieber selbst. Ähnliches droht auch hierzulande.
Für viele der mehr als 4,5 Millionen Einwohner des US-Staates Kentucky dürfte der Internetbesuch seit dem 10. Juni nicht mehr ganz so „befriedigend“ verlaufen: Wer dort auf Porno-Plattformen wie Pornhub, RedTube, Brazzers oder YouPorn zugreifen möchte, landet praktisch vor verschlossenen Türen. Die Seiten sind nicht länger abrufbar.
In den US-Staaten Indiana, Idaho und Kansas werden die Pforten zur Lust am 28. Juni geschlossen, in Nebraska am 17. Juli. Von den jüngsten bzw. künftigen Sperrungen betroffen sind potenziell rund 18 Millionen Bürger. Zählt man die Staaten Texas, North Carolina, Montana, Mississippi, Virginia, Arkansas und Utah, die dasselbe Schicksal bereits ereilte, dazu, erhöht sich die Anzahl der plötzlich Pornolosen auf an die 80 Millionen.
Neue in den US-Staaten geltende Gesetze zeichnen allerdings nur indirekt für die Sperre der Porno-Websites verantwortlich - veranlasst hat diese der Betreiberkonzern Aylo (vormals Mindgeek) als Zeichen des Protests vielmehr selbst, und macht damit deutlich, was Nutzern auch hierzulande bald drohen könnte ...
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