E-Autos sind stark im Kommen: In Oberösterreich stieg der Anteil bei den Neuzulassungen im Vorjahr auf 21,7 Prozent und war damit 43 Mal so hoch wie im Jahr 2015. Österreichs Spitzenreiter könnten nicht unterschiedlicher sein: Nach Wien Innere Stadt folgt der Bezirk Rohrbach auf dem zweiten Platz.
Fast 8300 neue Elektroautos wurden im Jahr 2023 in Oberösterreich neu zugelassen, das sind um 2000 mehr als im Jahr davor. „Sie kommen in der Stadt als auch am Land gut an“, weiß VCÖ-Expertin Lisa Mosshammer.
Nur Wien vor Rohrbach
Besonders interessant: Österreichweit gesehen sind nur in Wien Innere Stadt (32,9 Prozent) prozentuell gesehen mehr E-Autos unterwegs als im Bezirk Rohrbach (31,2 Prozent) im Mühlviertel.
Besonders beliebt sind die Elektrofahrzeuge auch in den Bezirken Kirchdorf (29,3 Prozent) und Ried (27,8 Prozent), die sich die Plätze jeweils mit den Wiener Bezirken Ottakring und Mariahilf teilen.
Mehr E-Autos als Diesel-PKW
Damit haben in 13 oberösterreichischen Bezirken sowie in der Statutarstadt Steyr im Vorjahr die E-Autos die Diesel-PKWs bei den Neuzulassungen überholt. In diesem Zusammenhang warnt der Verkehrsclub Österreich davor, bei den E-Autos nicht die gleichen Fehler zu machen wie bei den Dieselbetriebenen.
Fehler nicht wiederholen
Denn mit Größe und Gewicht des Fahrzeugs nimmt auch bei den Elektrowagen der CO2-Ausstoß zu. „Übergewichtige und übermotorisierte Modelle verschlechtern die Energie- und Umweltbilanz der Elektro-Autos“, warnt der Mobilitätsclub.













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