Künstliche Erregung oder Skandal? In einer kleinen oberösterreichischen Gemeinde gehen derzeit die Wogen hoch. Der Grund: Eine Volksschullehrerin gibt in den sozialen Medien Tipps, wie man sein Sexleben aufpeppen kann. Nun wurde sie fristlos entlassen.
Sie nennt sich ganz selbstbewusst „Orgasmus-Päpstin“ und will laut Eigendefinition dem Sexleben von Menschen über 45 Jahren wieder neue Lust einhauchen. Das Problem: Die 47-jährige Niederösterreicherin ist eigentlich Volksschullehrerin in einer kleinen Gemeinde in Oberösterreich.
Keine Pornos
Neben ihrem Job macht sie eine Ausbildung zur Energetikerin, will in den sozialen Medien durchstarten und den Menschen helfen, ihre Sexualität neu zu denken - ganz ohne Nacktbilder oder Pornos.
Bildungsdirektion mit hartem Schritt
Wie die „Krone“ jetzt erfuhr, fand die Bildungsdirektion Oberösterreich das aber nicht so anregend, entließ die Frau nun fristlos, weil ihre Tätigkeit nicht mit der einer Lehrerin zu vereinbaren sei.
Das lässt die Lehrerin aber nicht auf sich sitzen, sie geht jetzt rechtlich gegen die Entlassung vor.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.