Kinder sollen mittags eine hochwertige Mahlzeit erhalten. Ein neues Förderprogramm des Landes Vorarlberg leistet dazu ab heuer einen Beitrag. Volksschulen machen den Anfang.
Die Landesregierung will die Ernährung von Kindern auf gesündere Beine stellen. Lenken kann das Land vor allem die Verköstigung an den Bildungshäusern. Und genau diese hat die Regierung mit der neuen Förderung „Kinder.Essen.Körig“ im Visier:
Schulessen
90 Prozent der Volksschulen bieten mittlerweile eine Mittagsverpflegung an, 6500 Kinder nehmen diese monatlich auch in Anspruch. Landeshauptmann Markus Wallner, der das neue Projekt am Dienstag gemeinsam mit Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Landesrat Christian Gantner vorstellte, sprach von einem Potenzial von 450.000 Mahlzeiten jährlich. Dieses Potenzial soll nun auch in gesundheitlicher Hinsicht gehoben werden.
Ein großer Teil der Kinder isst mittags an der Schule. Wie sehen ein jährliches Potenzial von 450.000 Mahlzeiten.

Landeshauptmann Markus Wallner
Bild: Mathis Fotografie
40 Gemeinden haben sich bisher schon für die Förderungen angemeldet, Wallner rief am Dienstag auch noch alle anderen Gemeinden dazu auf, Gebrauch von dem neuen Instrument zu machen. Er hofft, dass irgendwann alle Schulen Vorarlbergs erreicht werden können.
Für das erste Jahr (2024) nimmt die Landesregierung vorerst 1,5 Millionen Euro in die Hand - dieser Betrag wird sich dann durch das schrittweise Ausrollen jährlich erhöhen.
Essen soll leistbar bleiben
Gefördert werden sollen vor allem drei Kriterien: Qualität, Regionalität und Bio-Anteil. Um etwa die Qualitätsstandards der Gerichte zu erhöhen, werden entsprechende Fort- und Weiterbildungen angeboten. Die Kommunen erhalten einen Sockelbetrag von 3000 bis 16.000 Euro und je nach Qualität ein „Tellergeld“ von 0,90 bis 2,60 Euro pro Mahlzeit.
Die Mahlzeiten für Kinder an den Schulen sollen auch durch unsere neuen Förderung für Eltern weiterhin leistbar bleiben.

Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink
Bild: Mathis Fotografie
Der Betrag wird einmal pro Jahr an den Träger ausbezahlt, die Einhaltung der Kriterien soll stichprobenartig überprüft werden, erläuterte Landesrat Gantner. Der Erhalt der Förderung muss sich im von den Eltern zu bezahlenden Beitrag niederschlagen. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink betonte, dass die finanzielle Unterstützung Mehrkosten für Familien abfedern soll.









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